FAQs

Warum suchen in letzter Zeit immer mehr Paare Kliniken für Reproduktionsmedizin auf? Was hat sich geändert?
Die Zahl von unfruchtbaren Paaren steigt von Jahr zu Jahr. Für etwa 17% aller Paare stellt sich eine natürliche Schwangerschaft als problematisch heraus. Hierfür sind vor allem zwei Gründe verantwortlich: das immer höhere Alter der Frau sowie Umweltgiftstoffe, denen wir ausgesetzt sind.
Welche Auswirkungen hat der Umstand, dass mein Kind mithilfe künstlicher Befruchtung zur Welt kommt?
Dies hat keinerlei Auswirkungen. Kinder, die auf natürlichem Wege gezeugt wurden und Kinder, die mithilfe künstlicher Befruchtung zur Welt kommen zeigen den gleichen Krankheitsindex.
Ich habe mich sterilisieren lassen, möchte jetzt aber Vater werden. Ist dies möglich?
In einigen Fällen kann dies durch eine Refertilisierungsoperation nach Vasektomie erreicht werden. Der Erfolg hängt jedoch im Wesentlichen von der seit der Sterilisierung vergangenen Zeitspanne ab. Eine weitere Möglichkeit besteht in einer Hodenbiopsie, bei der den Hoden direkt Spermien entnommen werden um diese für eine In-vitro-Fertilisation zu nutzen. Liegt die Sterilisation schon längere Zeit zurück, ist eine Spermienextraktion unter Umständen komplett unmöglich oder aber die Spermien verfügen nicht über ausreichende Qualität. In diesem Falle kommt die die Benutzung von Spendersamen in Frage.
Ich habe mich sterilisieren lassen und möchte jetzt Mutter werden. Ist dies möglich?
Obwohl es in Einzelfällen möglich ist, die Eileiter wieder durchgängig zu machen, sind die Ergebnisse in der Regel unsicher und langwierig. Deshalb wird normalerweise eine In-vitro-Fertilisation als Alternative empfohlen. Bei einer In-vitro-Fertilisation werden dem Eierstock Eizellen entnommen. Nach erfolgter Befruchtung werden die Embryonen direkt in die Gebärmutter eingesetzt, ohne das hierbei die Funktion der Eileiter erforderlich ist. Jedoch wird in jedem Einzelfall über die beste und geeignetste Methode entschieden.
Was passiert beim Einfrieren der Embryonen? Können diese noch genauso verwendet werden?
Seit einigen Jahren wird eine neue Technik, die sogenannte Vitrifizierung angewandt. Hierbei überleben praktisch alle eingefrorenen Embryonen.
Ist das Alter entscheidend für den Kinderwunsch?
Leider ist dies so, vor allem jedoch bei Frauen. Die Fruchtbarkeit nimmt mit zunehmendem Alter ab, vor allem aufgrund der geringeren Qualität der Eizellen. Eine deutlich Verringerung der Qualität der Eizellen kann ab einem Alter von etwa 37 Jahren festgestellt werden. Bei Männern kann eine verringerte Spermienqualität ab einem Alter von etwa 40 Jahren festgestellt werden, allerdings weniger deutlich als bei den Eizellen der Frau.
Eventuell möchte ich Spendereizellen oder Spendersamen verwenden. Ist dies ein sicheres Verfahren? Wie werden diese ausgewählt? Kann die Augenfarbe ausgewählt werden?
Eizellen- und Samenspender werden vor dem Spenden strikten Kontrollen unterzogen. Es werden sowohl serologische als auch genetische Untersuchungen vorgenommen. Die Patienten können dabei keine körperlichen Merkmale auswählen. Das Gesetz schreibt jedoch vor, dass diese den Merkmalen der Patientin, welche die Behandlung durchführen lässt, möglichst nahe kommen sollten.
Ist es sicher, dass ich schwanger werde?
Nein. Leider sind die Fruchtbarkeitsbehandlungen keine absolut sichere Methode. Wir können jedoch davon ausgehen, dass sich für etwa 90% der Paare, die sich einer Behandlung unterziehen, der Kinderwunsch erfüllt. In den meisten Fällen muss mehr als eine Behandlung durchgeführt werden.
Wer von beiden ist schuld, der Mann oder die Frau?
Schuld ist in diesem Zusammenhang nicht das richtige Wort, da ein Paar immer zusammen entscheidet, ob es Kinder haben möchte. Statistiken besagen, dass etwa in 40% der Fälle Probleme der Frau und in weiteren 40% der Fällen Probleme des Mannes verantwortlich sind. In etwa 20% der Fälle werden Probleme beider Partner angeführt.
Gibt es ein Höchstalter um Eltern zu werden?
In Spanien gibt es hierzu keine gesetzliche Regelung. Nach übereinstimmenden Meinungen ist jedoch ab einem Alter von 50 Jahren eine Gesundheitsgefährdung bei einer Schwangerschaft nicht auszuschließen.
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