Ich möchte Spenderin werden

WARUM WERDEM SPENDEREIZELLEN BENÖTIGT?

WARUM WERDEM SPENDEREIZELLEN BENÖTIGT?

Die gespendeten Eizellen werden bei Behandlungen der assistierten Reproduktion bei Frauen verwendet, deren eigene Eizellen nicht geeignet sind: Die Eizellen einer Frau können aus verschiedenen Gründen nicht für die Fortpflanzung geeignet sein:

1. Es entsteht keine Schwangerschaft mithilfe der konventionellen assistierten Reproduktion aufgrund von wiederholtem Fehlschlagen der In-vitro-Fertilisation. Low-responders, welche nicht auf die ovarielle Stimulation reagieren; wiederholtes Fehlschlagen der Befruchtung durch ISCI; wiederholtes Fehlschlagen der Embryonenimplantation (wiederholtes Fehlschlagen der Schwangerschaft).

2. Bei Frauen über 40 Jahren kommt es aus natürlichen Gründen (Wechseljahre) zu einer Einstellung der Eizellenproduktion. Dies kann jedoch auch bei jüngeren Frauen eintreten (Ovarialinsuffizienz)

3. Die Qualität der produzierten Eizellen ist nicht ausreichend

4. Bei Frauen, die wiederholt abgetrieben haben oder im Falle von familiären Erbkrankheiten, welche bei der Verwendung der eigenen Eizellen auf den Nachwuchs übertragen werden können, ist die Nutzung von Spendereizellen zu empfehlen. Obwohl die Gründe die Chromosomenanomalie, welche zur Ausbildung des Down-Syndroms führen, nicht genau bekannt sind, wird diese statistisch bei Schwangerschaften von Frauen mit über 35 Jahren beobachtet.

5. Wenn der Patientin die Eierstöcke entfernt wurden oder im Falle von durchgeführten Chemo- oder Strahlentherapiebehandlungen.

Voraussetzungen für die Eizellenspende

Frauen, die sich für eine Eizellenspende zur Verfügung stellen, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllen. So müssen diese unter 35 Jahren sein, über eine negative Krankengeschichte bei übertragbaren Erbkrankheiten verfügen sowie ein gutes intellektuelles Niveau und psychische Stabilität nachweisen können.

Daneben muss in Untersuchungen eine gute physische und mentale Konstitution nachgewiesen werden. Dies beinhaltet u.a. eine Chromosomenanalyse (Karyotyp), negative Resultate bei übertragbaren Krankheiten wie AIDS oder Hepatitis sowie eine psychologische Bewertung. Natürlich müssen auch die wichtigsten physischen Eigenschaften der Spenderin und der Empfängerin übereinstimmen.

Die Spenderinnen werden einer Behandlung mit dem Ziel unterzogen, mehrere Eizellen innerhalb eines Zyklus auszubilden

Die Spenderinnen werden verschiedenen Ultraschalluntersuchungen unterzogen, um Anzahl und Größe der in den Eizellen vorhandenen Follikel zu prüfen. Wenn diese reif sind, werden sie mittels Vaginalpunktion und Ultraschall sowie unter Anwendung von Anästhesie oder leichten Beruhigungsmitteln im Operationssaal extrahiert.

Danach werden die Eizellen im Labor identifiziert sowie nachfolgend mit den Samenzellen des Partners der Spenderin befruchtet. Sie verbleiben etwa 2 bis 5 Tage in Inkubatoren des Labors, um deren Entwicklung weiter zu beobachten.

Beim Embryonentransfer handelt es sich um ein einfaches Verfahren, bei dessen Anwendung keine Anästhesie erforderlich ist.

Die Wahrscheinlichkeit, auf diesem Wege schwanger zu werden, ist außerordentlich hoch. Etwa 40 bis 50% der Frauen erreichen dies bei jedem Transfer. Auch wenn beim ersten Versuch keine Erfolg erzielt wird, kann das Verfahren unbegrenzt wiederholt werden. Nach dem 4. Versuch erreicht die große Mehrheit der Frauen die angestrebte Schwangerschaft.

Unsere Klinik informiert Sie über die notwendigen Analysen sowie die erforderlichen Informationen, welche die Empfängerinnen erbringen müssen.

• Kranken- und gynäkologische Geschichte sowie in einigen Fällen Gutachten über Behandlungen in anderen Zentren
•Aktualisierte serologische Untersuchungsergebnisse über Hepatitis B und C, Syphilis und AIDS von beiden Partnern
• Blutgruppen sowie Rhesusfaktoren beider Partner
• Ausfüllen und Unterschreiben des Antrages und der informierten Einverständniserklärung zur In-Vitro-Fertilisation mit Eizellenspende

Weitere Informationen
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